Erdbewegungen in MÜ 1

Ende letzten Jahres wurden in MÜ 1 drei besonders einsturzgefährdete Mauern neu aufgebaut. Finanziert durch das Förderprogramm für Trockenmauern der Stadt Stuttgart. Durch die komplett neue Hintermauerung wurden Tonnen von Erdreich freigelegt, die im Weinberg auf den Terrassen liegen. Am 19. März haben wir uns der kräftemäßigen und logistischen Herausforderung gestellt und mit ca. 6 Tonnen die Hälfte der Erde aus dem Berg geholt und auf der unteren Eben verteilt.

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Ein weiterer Kraftakt am 2. April soll diese Arbeit abschließen.

Rodung in MÜ 2

Mitte Januar haben wir begonnen, die oberste Terrasse in MÜ 2 zu roden. Unter meterhohen Büschen finden wir neben Müll auch Reste von Pergolen und abgestorbene Reben. Im Frühjahr wollen wir hier neue Reben pflanzen.

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Weinlese 2015 bis auf Trollinger beendet

Dank eines Großeinsatz konnten wir am Mi. 23. September die Lese bis auf wenige Trollingerreben abschließen.

Unser Lemberger hat 92 Grad Öchsle und ein harmonisches Aroma nach Kirschen und Holunder mit etwas Pfeffer. Wir werden damit wahrscheinlich ein Barriquefass (225 Liter) füllen können.

Ganz anders sieht die Situation beim Cabernet Blanc aus. Hier hat die Trockenheit Spuren hinterlassen. Kleinbeerig, vergleichsweise wenig Säure, aber hohes Extrakt und 100 Grad Öchsle. Zu schmecken waren Aromen von Birne, Mango und insbesondere von reifen Bananen.

Der Cabertin (eine Woche zuvor gelesen) ist schon in der Gärung,  duftet herrlich und hat um die 100 Grad Öchsle.

Der Spätburgunder (89 Grad Öchsle) hatte so eine geringe Menge, er zusammen mit dem Cabertin vergoren wird. Dennoch reicht die Menge aus Cabertin und Spätburgunder nicht, um ein Barriquefass zu befüllen.