Der Genuss

Wir wollen unser Interesse am ökologischen Weinbau in die Praxis umsetzen. Unsere gesamte Rebfläche wird biologisch bewirtschaftet mit dem Ziel, die Qualität des Terroirs zur prägenden Kraft unserer Weine zu machen. 

Unser Wein

Auf einem nährstoffreichen Muschelkalk-Verwitterungs-Boden wachsen die widerstandsfähigen Rebsorten Cabertin und Cabernet Blanc.

Cabertin

Diese Sorte wurde 1991 von dem Schweizer Rebzüchter Valentin Blattner in der Pfalz gezüchtet und selektioniert. Sie ist eine Kreuzung aus Cabernet Sauvignon und Resistenzpartnern. Nach einigen Jahren der Versuchsauswertung wurde diese Rebsorte von Volker Freytag 2004 zum Sortenschutz und 2010 zu Klassifizierung angemeldet.

Der Wein zeichnet sich durch eine dunkle, rubinrote Farbe aus. Im Duft erinnert er an Waldfrüchte, Bormbeeren und Cassis, im Geschmack an einen Syrah oder Cabernet Sauvignon. Er hat eine sehr reife und feste Tanninstruktur.

Cabernet Blanc

Die Rebsorte „Cabernet Blanc“ wurde 1991 von dem Schweizer Rebenzüchter Valentin Blattner gezüchtet. Sie ist eine Kreuzung aus Cabernet Sauvignon und Resistenzpartnern.

Auch diese Rebsorte wurde von Volker Freytag 2004 zum Sortenschutz und 2010 zur Klassifizierung angemeldet. Im Unterschied zu anderen Bundesländern ist in Baden-Württemberg diese Rebsorte nur für den Versuchsanbau zugelassen.

Die Trauben sind lockerbeerig und neigen deshalb zum Verrieseln. Die Beeren sind klein und haben deshalb einen hohen Zuckergehalt und hohe Extraktwerte. Im Duft erinnert er an einen Sauvignon Blanc. Im Geschmack liegt er zwischen einem Riesling und einem Sauvignon Blanc.

 

Keine Hitze an den brennenden Mauern, keine Kälte, keine schneidenden Winde auf den Berghöhen scheuet der Weingärtner, wenn es gilt, seine Lieblinge zu pflegen, unverdrossen steigt er Tag für Tag seine Berge himmelan, und nur zu oft wankt er mit zitternden Knien des Abends seinem Lager zu, um den künftigen Tag mit gleicher Ausdauer das gestrige Werk wieder zu beginnen.

Johann Philipp Bronner: Der Weinbau im Königreich Württemberg, zweite Abtheilung. Tübingen 1837, S. 155.

Durchgehende Begrünung

Zur Stickstoffversorgung wurden Leguminosen gepflanzt. Auf diese Weise entstehen geschlossene Stoffkreisläufe, so dass die Nährstoffversorgung der Reben ohne mineralische Zusatzdüngung sichergestellt wird. Die vielfältige Leguminosenbegrünung sorgt zudem für eine hohe biologische Bodenaktivität, die Förderung von Symbiosen zwischen Wurzeln und Mikroorganismen, verbesserte Wasser- und Nährstoffspeicherung sowie für Erosionsschutz.

Dazwischen wurden Kräuter wie Pfefferminze, Salbei, Rosmarin, Thymian, Dost (oder wilder Majoran) und Zitronenmelisse gepflanzt. Ebenso findet man im Weinberg Heilpflanzen wie zum Beispiel Schafgarbe, Schöllkraut, Hirtentäschel, Veilchen, Johanniskraut, Odermennig, Gänsefingerkraut sowie verschiedene Kleesorten. Wildpflanzen wie Malven, Lungenkraut, Leinkraut, Gundermann, Spitz- und Breitwegerich, Labkraut, Wegwarte, Habichtskraut, Huflattich, Wildtulpen, Gänseblümchen, Mohn, Kornblumen, Nachtschatten, Zypressenwolfsmilch, Fetthenne, Nelkenwurz, Walderdbeeren und Meerrettich. Viele davon sind Schmetterlings- und Wildbienenpflanzen und ergänzen damit die vielfältige Pflanzenwelt in unserem Weinberg. Auf einigen Terrassen wurden weiße, gelbe und Blutpfirsichbäume angebaut. Zäune und Mauern sind mit Stockrosen, Blaukissen, Traubenhyazinthen, Steinbrech, Alyssum und Glockenblumen bepflanzt.

Keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel, stattdessen Förderung von Nützlingen

Als Pflanzenschutzmittel werden nur Mittel verwendet, die der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 entsprechen und in der Betriebsmittelliste für ökologischen Landbau enthalten sind.

Stein- und Holzhaufen aus alten Rebstöcken sowie diverse Insektennisthilfen bieten Lebensraum und Unterschlupf für Eidechsen, Kleintiere, Wildbienen und Schmetterlinge.

Weiter zur Fördermitgliedschaft